No. 45
Die Anzeigen erscheinen wöchentlich zweimal.
Dienstags und Freitags

Schönberg, den 07. Juni
1872
zweiundvierzigster Jahrgang
Preis vierteljährlich 20 Schilling (Mecklenburg) jährlich 1Mark (Lübeck) 32Schilling (Mecklenburg).
Jahrgang
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[ => Original lesen: 1872 Nr. 45 Seite 1]

Antragsmäßig soll über die zu Schönberg belegenen Grundstücke des Glasermeisters Gottfried Schultze daselbst, als:

1) das am Markte sub Nr. 32 belegene Wohnhaus c. p.,
2) das im Köppenmoor belegene Ackerstück von 77 []R. lüb. Größe;
3) das am Verbindungswege der Rehnaer und Rottensdorfer Chaussee belegene Ackerstück von 60 []R. lüb. Größe und
4) das Erbpachtstück auf dem großen Cavalier,
- welche Grundstücke einen gemeinsam zu verpfändenden Gütercomplex bilden werden - ein Hypothekenbuch niedergelegt werden, und werden daher alle Diejenigen, welche Realrechte au diesen Grundstücken zu haben vermeinen und deren Eintragung in das niederzulegende Hypothekenbuch verlangen, zu deren Anmeldung auf Dienstag, den 11. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, peremtorisch und unter dem Nachtheil hiemit aufgefordert, daß alle nicht angemeldeten und von der Anmeldungspflicht nicht ausgenommenen Realrechte an den proclamirten Grundstücken sowohl gegen den jetzigen als künftigen Besitzer derselben erloschen sein sollen.
Ausgenommen von der Anmeldungspflicht sind jedoch diejenigen Gläubiger, welche ihre Forderungen auf einem, mit dem Gerichtssiegel versehenen, vor dem Liquidationstermine ihnen vorzulegenden und von ihnen zu unterzeichnenden Postenzettel vollständig und richtig aufgeführt gefunden haben.
Schönberg, den 22. März 1872.
Großherzogl. Justizamt der Landvogtei des Fürstenthums Ratzeburg.
H. Wohlfahrt.
(L. S.) A. Dufft.


Antragsmäßig soll über das zu Schönberg an der Siemzerstraße sub Nr. 204 belegene Wohnhaus c. p. des Krämers Ludwig Petersen allhier ein Hypothekenbuch niedergelegt werden, und werden daher alle Diejenigen, welche Realrechte an diesem Grundstücke zu haben vermeinen und deren Eintragung in das niederzulegende Hypothekenbuch verlangen, zu deren Anmeldung auf Sonnabend, den 6. Juli d. J., Morgens 11 Uhr, peremtorisch und unter dem Nachtheil hiemit aufgefordert, daß alle nicht angemeldeten und von der Anmeldungspflicht nicht ausgenommenen Realrechte an dem proclamirten Grundstücke sowohl gegen den jetzigen als die künftigen Besitzer desselben erloschen sein sollen.
Ausgenommen von der Anmeldungspflicht sind jedoch diejenigen Gläubiger, welche ihre Forderungen auf einem, mit dem Siegel des Gerichts versehenen, vor dem Liquidationstermine ihnen vorzulegenden und von ihnen zu unterzeichnenden Postenzettel vollständig und richtig aufgeführt gefunden haben.
Schönberg den 16. April 1872.
Großherzogliches Justizamt der Landvogtei des Fürstenthums Ratzeburg.
H. Wohlfahrt.
(L. S.) A. Dufft.


Die zur Debitmasse des Kaufmanns H. Voigt hieselbst gehörenden Waaren nebst Laden-Einrichtung und Mobilien sollen am Montag den 17. d. Mts., Morgens 9 Uhr an, event. am folgenden Tage, in öffentlicher Auction gegen sofortige Baarzahlung im Hause des Cridars verkauft werden und kommen zum Verkaufe:

Manufacturwaaren, als: woll. Buckskins und Tuche, halbwoll. Hosenzeuge, lein. Hosendrell, fertige Hosen und Westen, woll. Unterjacken, Kleiderzeuge, Cattun, Stouts, schw. Orlean, Paramatta, weiß und coul. Shirting, weiße Halbleinen, lein. und baumwoll. Bettdrell, Handtuchdrell, baumwoll. Bettzeug, seid. und woll. Tücher, Umschlagtücher, Möbelcattun, Wachstuch etc.;
Eisen- und Gußwaaren, als: rohe und emaill. Grapen, emaill. Kochtöpfe und Tiegel, Theekessel, Stemmeisen und Betel, Hobeleisen, Kneifzangen, Feilen, Drumm-, Karb- und Holzsägen, Zugmesser, Heckselmesser, Vorlegeblätter, eis. Schaufeln, Schafscheeren, Ofenthüren, Ketten, Kofferbeschläge, Messer und Gabeln, Schlösser, Scheeren, Drahtstifte, Maschinennägel, Eisendraht, 1 gr. mess. Mörser mit Keule, einige Stücke Dachpappe, Matratzen etc.;
Porcellan- und Glaswaaren;
2 Ladentische mit Schiebladen, Schreibpulte mit Aufsätzen, Laden-Repositorien und Regale für Manufactur-, Porcellan- u. Eisenwaaren, ungeaichte Decimalwaage und Gewichte etc.;
Mobilien, als: 1 Sopha, 1 Schreibsecretair, 1 Spiegel, 1 Commode, Rohrstühle, Tische, 1 Dielenuhr in Gehäuse, 2 kleine do., 1 Bett, 1 Clavier.
Dassow, den 3. Juni 1872.
Woltmann, Gerichtsactuar.


Holzverkauf.
Bei freier Concurrenz sollen gegen gleich baare Zahlung meistbietend verkauft werden:
am Mittwoch den 12. Juni, Morgens 9 Uhr, im Saale des Gastwirths Köster zu Schönberg aus dem Rupensdorfer und Niendorfer Holze

43 schwache Fichten,
184 fichten Wese- und Leiterbäume und
50 runde Latten;
am Donnerstag den 13. Juni, Morgens 9 Uhr, im Saale des Gastwirths Lenschow zu Selmsdorf aus den Hohenmeiler Tannen
285 Schleete,
266 rund Latten,
1125 Hopfenstangen,
70 fichten Wese- und Leiterbäume.
Kaufliebhaber wollen das Holz vor der Auction besichtigen und wird dasselbe auf Verlangen nachgewiesen.
Schönberg, den 4. Juni 1872.
Danckwarth.


Thierschau in Schönberg.

1) In Folge Beschlusses des landwirthschaftlichen Vereins findet am Dienstag den 11. Juni c. auf dem sog. Baubrink hies. eine Tierschau, verbunden mit einer Industrie-Ausstellung statt.

[ => Original lesen: 1872 Nr. 45 Seite 2]

2) Jedem steht es frei, Thiere zur Schau zu stellen. Indeß concurriren zu den Prämien nur Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins und Viehbesitzer des Fürstenthums Ratzeburg.

3) Nichtmitglieder des landwirthschaftlichen Vereins, welche Vieh zur Schau stellen, haben 1 Taler (Mecklenburg) zu bezahlen.

4) Es sind folgende Prämien ausgesetzt:

A. Für Pferde.
a.für die beste 4jährige oder ältere Stute20Taler (Mecklenburg)
b.für die beste 3jährige Stute10"
c.für das beste Wagenpferd15"
d.für das beste Arbeitspferd12"
e.für das beste 2jährige Füllen8"
f.für das beste 1jährige Füllen8"
B. Für Rindvieh.
a.für den besten 2jährigen od. älteren Bollen8Taler (Mecklenburg)
b.für den besten 1jährigen Bollen6"
c.für die beste milchgebende Kuh20"
d.für die nächstbeste Kuh12 "
e.für die beste 2- oder 3jährige Starke8"
f.für die nächstbeste dito 6"
C. Für Schweine.
a.für den besten Zuchteber6Taler (Mecklenburg)
b.für die beste Sau5"
c.für die nächstbeste4"

5) Es dürfen nicht mehrere Prämien für dasselbe Thier ausgegeben und darf daher ein Pferd nicht gleichzeitig als Stute und als Wagen- oder Arbeitspferd prämirt werden.
Jeder Preis wird nur ertheilt, wenn mindestens zwei Thiere concurriren, es sei denn, daß die Preisrichter das allein zur Bewerbung stehende Thier für besonders preiswürdig erklären.

6) Die Stellung sämmtlicher Thiere auf dem Baubrink, wo ihnen der Platz angewiesen werden wird, muß bis spätestens 9 Uhr Morgens des Thierschautages geschehen sein. Die Thierschau wird pünktlich um 9 Uhr eröffnet.

7) Mit der Einsammlung von freiwilligen Beiträgen für die Thierschau ist seitens des hies. Magistrats der Schneider Steinfatt beauftragt. Uebrigens ist auch der Secretär des landwirthschaftlichen Vereins zur Entgegennahme freiwilliger Beiträge bereit. Derselbe vertheilt auch die für die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins, sowie diejenigen, welche sich mit freiwilligen Beiträgen betheiligt haben, bestimmten Karten.
Einlaßkarten à Stück 16 Schilling (Mecklenburg) sind bei dem Hrn. Senator A. Spehr und der Frau Gastwirthin Boye, sowie am Tage der Thierschau auf dem Baubrink zu bekommen.
Sämmtliche ausgegebenen Eintrittskarten gelten auch für die mit der Thierschau verbundene Gewerbe-Ausstellung.
Abends Tanz in Schwiesows Garten. Zu demselben haben freies Entrée mit ihren Familien:

1) die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins;
2) diejenigen, die bei Ausstellung ihrer Thiere 1 Taler (Mecklenburg) bezahlen;
3) diejenigen, die als freiwilligen Beitrag einen Thaler bezahlt haben;
dagegen zahlen ein Entre von 16 Schilling (Mecklenburg), die durch Vorzeigung der gelben Entrée Karte sich legitimiren.
Schönberg, den 24. Mai 1872.
Der Vorstand des landw. Vereins.
F. Graf Eyben.


Industrie-Ausstellung am Thierschautag den 11. Juni 1872 zu Schönberg.
Mit der am Tage der Thierschau zu Schönberg stattfindenden Industrie-Ausstellung soll mit Erlaubniß der Großherzoglichen Landvogtei eine Verloosung von daselbst angekauften Industrie-Gegenständen verbunden werden.
Es werden daher alle Diejenigen, welche Erzeugnisse der einheimischen Industrie zur Ausstellung liefern wollen, ersucht, solche am 10. Juni Abends oder spätestens am 11. Juni bis 9 Uhr Morgens bei unterzeichnetem Comite einzuliefern und zwar in das eigens zu diesem Zwecke aufgestellte Zelt auf dem Baubrink.
Jeder Aussteller hat seine Ausstellungs-Gegenstände mit seinem Namen zu versehen und den Preis dabei zu notiren, wofür es käuflich.
Jeder Aussteller muß seine Ausstellungs-Gegenstände selbst beaufsichtigen oder durch sichere Personen beaufsichtigen lassen, da das Comite in keiner Beziehung eine Garantie übernehmen kann, wiewohl ein zuverlässiger Wächter im Zelte angestellt ist.
Jeder Aussteller muß sich den Anordnungen der Mitglieder des Industrie-Comite's hinsichtlich der Ausstellung fügen.
Loose zur Industrie-Ausstellung à 16 ßl. sind bei den unterzeichneten Mitgliedern des Comite's fortwährend zu haben, wie auch am Tage der Thierschau im Comite-Zelte.
Alle Aussteller werden gebeten, zum Zwecke der Gewinnung von Platz möglichst früh die Ausstellungs-Gegenstände bei dem Herrn Rentier J. Greiff in Schönberg anzumelden, wo sie dann zugleich eine Karte zum freien Eintritt in die Ausstellungsräume entgegennehmen können.
Die Gewinnliste wird am Freitag den 14. Juni durch die hiesigen "Wöchentlichen Anzeigen" publicirt werden.
Schönberg, den 29. April 1872.
H. Öldörp. G. W. Wicke. L. Bicker. J. Greiff.


Die Ersparniß- und Vorschuß-Anstalt wird während des Johannistermins vom 24. Juni bis 1. Juli d. J. täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags geöffnet sein.
Die zu Johannis d. J. fälligen Zinsen für die bei der Vorschuß-Anstalt belegten Capitalien werden bereits am Sonnabend den 15. Juni d. J., Montag den 17. Juni d. J., Donnerstag den 20. Juni d. J. und Freitag den 21. Juni d. J., jedesmal von 8 bis 12 Uhr Vormittags, im Locale der Anstalt ausgezahlt werden.
Schönberg, den 1. Juni 1872.
Das Directorium der Ersparniß- und Vorschuß-Anstalt.
Burmeister. Aug. Spehr. W. Gartz. Wigger.
Secretair: R. Rackow. Adv.


Bekanntmachung.
Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß von der Acker und Wiesen besitzenden Bürgerschaft der hiesige Arbeitsmann Heinrich Schröder zum Feldhüter der Stadt-Feldmark bestellt ist.
Schönberg, den 3. Juni 1872.
Der Magistrat.


Rennen zu Dassow am Dienstag den 18. Juni Nachmittags.
I. Flachrennen um 1 Ehrenpreis. Pferde aller Länder. 5 Thlr. Einsatz, ganz Reugeld. Nennen am Pfosten. Distanz 1 englische Meile. Herrenreiten. Gewicht 155 Pfd. Vollblut 12 Pfd. mehr.
II. Ponyrennen um 1 Peitsche, 1 Thlr. Einsatz. Nennen am Pfosten. Distanz 250 Rth.
III. Jagdrennen um 1 Ehrenpreis, gegeben von den Damen der Umgegend. Bedingungen genau wie ad I.
Bemerkung, Für ad I. und III. normirt das preußische Rennreglement, in streitigen Fällen entscheidet die Renncommitte. Zu reiten in Farben, Uniform oder rothem Rock. Das Terrain wird 1 Stunde vor dem Rennen g[Fehlstelle]zeit. An demselben Tage findet eine Thierschau in Dassow statt. Etwaige Anfragen sind zu richten an Herrn Koester auf Neuenhagen bei Dassow.


Vor ca. 8 Tagen ist auf dem Wege von Schönberg nach Zarnewenz ein Sparcassenbuch, auf den Namen Meyer in Schwanebeck lautend, gefunden worden, das der Eigenthümer gegen Erstattung der Kosten zurückerhalten kann beim Schuhmacher Peters in Schönberg.


[ => Original lesen: 1872 Nr. 45 Seite 3]

Eine Partie Kleiderstoffe vom vorigen und zum Theil von diesem Jahre verkaufe ich zur Hälfte des Preises.
J. Borchardt.


Sommer-Jaquetts verkaufe ich - soweit der Vorrath reicht - zu bedeutend herabgesetztem Preise.
J. Borchardt.


Singer'sche Nähmaschinen empfiehlt zu Original-Preisen J. Borchardt.


Mein gut assortirtes Lager und Proben von Tapeten, Borden und Rouleaux habe ich einem geehrten Publikum bestens zu empfehlen.
C. Schwedt.


Liebig's Fleisch-Extract empfiehlt in 1/2-, 1/4- und 1/8 Pfund-Dosen C. Ludw. D. Petersen.


Champignons werden gekauft von Nesselträger & Co.
Fabrik haltbarer Speisen.
Lübeck, Beckergrube N 133.


Schützenversammlung am Sonntag den 9. Juni, Nachmittags 5 Uhr!
Diejenigen Gewerke, Corporationen etc., welche am Festzuge beim 1sten Königschußtage Theil nehmen wollen, sind hiermit gebeten, ihre Vertreter zur Anmeldung bei gedachter Zeit zu bevollmächtigen.
Der Capitain und die Aeltesten der Schützenzunft.


Filz- und Seidenhüte neuester Facon empfiehlt H. Scharnweber.
Ratzeburg.
Reparaturen schnell und billig.


Engl. Wasch-Crystall empfiehlt C. Ludw. D. Petersen.


Da von den vier prozentigen Pfandbriefen in Pr. Courant des mecklenburgischen ritterschaftlichen Credit-Vereins keine bedeutenden Posten ausgegeben werden, so erbitte ich baldige Anmeldung zu dieser sichersten Belegung von Capitalien in beliebigen Summen von 25 Taler (Mecklenburg) bis 1000 Taler (Mecklenburg), um rechtzeitige Bestellung darauf machen zu können.
Für den bevorstehenden Johannis-Termin und den nächsten Antoni-Termin kann ich diese Pfandbriefe für 94 pro Cent zu voll abgeben.
Schönberg, den 3. April 1872.
Kindler, Advocat.


Zum bevorstehenden Johannis-Termine suche ich jetzt nur noch 15,000 Thlr. zu 4 %, gegen vorzügliche pupillarische Sicherheit; Vormünder, welche geneigt sind, zur Unterbringung von Mündelgeldern diese Gelegenheit zu benutzen, wollen sich gefälligst bald deshalb bei mir melden.
Schönberg, den 30. Mai 1872.
Carl Bade.


Alle Diejenigen, welche im bevorstehenden Termine Gelder und Sparcassen-Bücher durch mich an die Sparcasse in Schwerin besorgt zu haben wünschen, werden ersucht, solche bis spätestens zum 27. d. Mts. incl. bei mir abzugeben.
J. P. Bade, Buchbinder.


Herren- und Knaben-Strohhüte empfiehlt H. Scharnweber.
Ratzeburg.


Besten Limburger Käse empfiehlt J. Ludw. Petersen.


Der Weg von Schlag-Sülsdorf nach Thandorf ist wegen Ausbesserung des Dammes vor Sülsdorf für Fuhrwerke von jetzt an bis auf Weiteres gesperrt.
Schlag-Sülsdorf, den 4. Juni 1872.
Hs. Meyer, Schulze.


Blanckenburgs Garten.
Am Mittwoch den 12. Juni, Nachmittags 5 Uhr, Großes Militair-Concert, vom Hautboistencorps des Mecklenb. Füsilier-Regiments Nr. 90, unter Leitung des Musikdirectors Hrn. Lenschow (42 Mann).
Anfang des Concerts 5 Uhr.
Entrée à Person 8 Schillinge.
Grevesmühlen.
E. Blanckenburg.


Logo der Hagelassecuranz Die Hagel-Assecuranz-Societät für das Fürstenthum Ratzeburg, gegründet auf Gegenseitigkeit und allerhöchst bestätigt im Jahre 1847, welche durch ihre Einrichtung die unzweifelhafteste Sicherheit gewährt, - welche die vorkommenden Schäden durch Abschätzung von ihren eigenen Mitgliedern in anerkannt coulantester Weise regulirt und deren Beiträge nach einem 24jährigen Durchschnittspreise die niedrigsten aller derartigen Gesellschaften sind - ladet hiemit alle Diejenigen, welche ihre Feldfrüchte gegen Hagelschlag versichern wollen, zum Eintritt in diese gemeinnützige Anstalt freundlichst ein.
Statuten und Antragsformulare sind bei den unterzeichneten Directionsmitgliedern jederzeit gratis zu haben.
Schönberg, den 1. Mai 1872.
Direction der Hagel-Assecuranz-Societät für das Fürstenthum Ratzeburg.
A. Wigger. Wilh. Heincke.
Bade-Ollndorf. Mette-Pahlingen. Lenschow-Grieben. Böttcher-Wendorf. Kröger-Lockwisch. Heitmann-Klocksdorf.


Ich empfehle bestens meinen Mittagstisch für Herren und Damen - Couvert 9 Schilling (Mecklenburg) - sowie für Damen aus der Umgegend Frühstück Kaffee und sonstige Erfrischungen zu billigen Preisen.
Lübeck, den 24. Mai 1872.
Emma Harder, geb. Jenssen.
Alfstraße Nr. 41.


Kirchliche Nachrichten.
Schönberger Gemeinde.

Früh-Kirche: Pastor Fischer.
Vormittags-Kirche: Pastor Kämpffer.
Amtswoche: Pastor Kämpffer.

Berichtigung. In N 43 ist zu lesen statt "dem Arbeitsmann Peters": dem Instrumentenschleifer Peters in Schönberg ein Sohn.


[ => Original lesen: 1872 Nr. 45 Seite 4]

Neueste beachtenswerte Erfindung.
Nordhäuser Korn-Extract.
Quintessenz reiner Kornmaische.
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In unserer Jetztzeit, wo jeder denkende Mensch mit regem Interesse die Erfahrungen der Chemie und das Streben der neueren Heilkunde auf dem Gebiete der Diätetik (Gesundheitslehre) verfolgt, kann es kein Erstaunen hervorrufen, welche große Beachtung und Vorliebe das Publikum für die verschiedenen Nahrungs- und Heilmittel in concentrischer Form an den Tag gelegt hat. - Ermuthigt hierdurch, habe ich obiges "Korn-Extract", welches in seiner Urform schon seit Jahrhunderten von Kranken als Heilmittel aus hiesigen Brennereien (als sogenannter Vorgang) bezogen wurde, in eigenst hierzu construirten Apparaten aus reiner Kornmaische, d. h. in Gährung übergegangenes Korn, präparirt und in den öffentlichen Verkehr gebracht. - Ich biete allen Leidenden damit ein diätetisches Präparat - eine Naturheilkraft, welche von den größten Autoritäten als solche anerkannt und empfohlen, selbst da mit sicherem Erfolg angewendet wird, wo bis jetzt vergebens Hülfe und Linderung gesucht wurde. Insbesondere hat sich der Nordhäuser Korn-Extract gut bewährt:

1) bei schwächlichen Kindern, Reconvalescenten und Gelähmten, indem es denselben durch Waschungen Kraft und neue Belebung zuführt,
2) bei Haarleidenden, da es durch Waschen der Kopfhaut einen gesunden Haarwuchs herstellt und
3) bei Magenleidenden,
4) Frauen bewahrt es vor dem schrecklichen Uebel der schlimmen Brust;
5) es vertreibt den üblen Mundgeruch und
6) beseitigt rheumatische Schmerzen.
Ich versende den "Nordhäuser Korn-Extract" zum Preise von 20 Sgr. pr. Flasche gegen vorherige Einsendung des Betrages oder gegen Postnachnahme.
Solide Firmen, welche den Wiederverkauf dieses Heilmittels übernehmen wollen, mögen sich unter Aufgabe ihrer Referenzen direct an den unterzeichneten Erfinder und Fabrikanten wenden.
Anton Wiese, Nordhausen a. Harz.


Bilanz der Mecklenburgischen Lebensvericherungs- und Spar-Bank in Schwerin pro ultimo Mai 1872

Activa. Passiva.
Lebensversicherungs-Prämien und Einlagen 16,068 18 9   127,361 47 9
Spar-Bank-Einlagen 652,076 6 -   2,249,144 32 -
Belegungen 3,508,408 21 9   1,513,827 42 6
Konto pro Diverse 312,744 5 -   283,337 25 3
Agenturen-Konto 1,173,172 28 6   1,135,595 31 -
Kasse 1,057,938 5 -   957,548 35 -
Fonds, Gewinn- und Verlust-Konto 59,401 6 6   513,092 22 -
---------- ----------- ---- --   ------------ ---- --
Crt. Taler (Mecklenburg) 6,779,808 43 6   6,779,808 43 6
Umsatz und Bestände.1871.
Am Schluß des Jahres
 1872.
Am Schluß des Mai.
Gesammt-Umsatz 22,474,629 17 -   10,224,891 47 6
Werbendes Kapital 2,050,359 42 9   2,169,865 43 6
Zinstragendes Kapital 1,908,486 20 9   2,031,899 28 -
Lebens-, Sterbekassen- und Leibrenten-Versicherungen 2,093,224 32 9   2,124,519 19 6

Schwerin, den 4. Juni 1872.

Mecklenburgische Lebensversicherungs- und Spar-Bank.
C. A. Schwerdtfeger, Director. C. L. F. Soltau, General-Agent.


Die Mecklenburgische Lebensversicherungs- und Spar-Bank in Schwerin schließt Lebensversicherungen, Leibrentenversicherungen, Kapital-Einlage-, Darlehns- und alle sonstigen Geld-, Inkasso- und Commissions-Geschäfte durch die unterzeichnete Agentur zu den vortheilhaftesten Bedingungen ab. Die Geschäfts-Prospekte (Nr. I. für Lebensversicherungen, Nr. II. für Leibrentenversicherungen, Nr. III. für Spar-Bank-Geschäfte) sind bei derselben unentgeltlich zu entnehmen und wird jede gewünschte näherer Auskunft bereitwillig ertheilt. Die von der Gesellschaft an die Lebensversicherten zur Vertheilung disponirten mittleren Dividenden betragen für die drei letzten Jahre resp. 36, 36 und 32 Procent der eingezahlten Prämie.
Haupt-Agentur Schönberg.
Carl Bade.


Meteorologische Beobachtungen.
Juni
1872
Barometer   Wärme   Wind Stärke  
Paris. Lin.
300 +
niedrigste
°R.
höchste
°R.
       
4.
5.
6.
37.40
38.00
38.50
7.3
11.7
11.8
17.2
16.1
20.0
N
NO
S
1
1
2
völlig heiter.
trübe.
heiter.


Getreide=Preise in Lübeck.
Weizen20 - 21Mark (Lübeck)4Schilling (Mecklenburg)
Roggen13 1/4 - 13Mark (Lübeck)12Schilling (Mecklenburg)
Gerste11 1/2 - 12Mark (Lübeck)8Schilling (Mecklenburg)
Hafer11 1/4 - 11 Mark (Lübeck)12Schilling (Mecklenburg)
Erbsen11 1/2 - 13Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Wicken-Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Buchweizen11 1/2 - 12Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Winter=Raps.-Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Winter=Rübs.-Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Schlagleins.20 - 20Mark (Lübeck)8Schilling (Mecklenburg)


Markt=Preise in Lübeck.
Butter, Meckl.10 - 10 1/2 Schilling (Mecklenburg),
Hühner18 - 22 Schilling (Mecklenburg),
Küken10 - 12 Schilling (Mecklenburg),
Tauben5 - 6 Schilling (Mecklenburg),
Schinken8 1/2 - 9 Schilling (Mecklenburg),
Schweinskopf5 - 5 1/2 Schilling (Mecklenburg),
Wurst10 - 12 Schilling (Mecklenburg),
Eier7 - 8 Schilling (Mecklenburg),
Kartoffeln 10 Lit.5 - 8 Schilling (Mecklenburg),
Blumenkohl9 - 10 Schilling (Mecklenburg),
Kirschen 500 Gr.7 - 8 Schilling (Mecklenburg),
Holst. Käse 500 Gr.2 1/2 Schilling (Mecklenburg),
Gurken d. St.5 - 6 Schilling (Mecklenburg).


Hiezu Officieller Anzeiger Nr. 18 und eine Beilage.


Redigirt, gedruckt und verlegt von L. Bicker in Schönberg.


[ => Original lesen: 1872 Nr. 45 Seite 5]

Beilage
zu Nr. 45 der Wöchentlichen Anzeigen für das Fürstenthum Ratzeburg.
Schönberg, den 7. Juni 1872.


- Die neue Grenze zwischen Deutschland und Frankreich ist leicht zu erkennen; denn sie wird auf eine Breite von drei Metern von allen Bäumen und Sträuchern entblößt. In der ersten Napoleon'schen Zeit schlug einmal teutonischer Uebereifer vor, zwischen Deutschland und Frankreich eine gänzliche Einöde von der Breite einer oder mehrerer Meilen herzustellen.
- Bei der Verloosung in Neubrandenburg fiel der erste Hauptgewinn, Viererzug mit Equipage, auf Nr. 34,824 einem polnischen Edelmann, der zweite Gewinn, Equipage mit 2 Pferden, einem hannöverschen Bauern, der dritte Gewinn, ebenfalls Equipage mit 2 Pferden, einem Kaufmann in Berlin zu.
- Die Thierschau in Mölln war in diesem Jahre sowohl in Hinsicht der Anzahl der ausgestellten Thiere, als der Zahl der Festtheilnehmer die brillanteste der dort je abgehaltenen Thierschauen. Es wurden 2600 Eintrittskarten verkauft. Auch die Industrie-Ausstellung war reich beschickt. Die Stadt Mölln lieferte bei der Verloosung von Industriegegenständen den ersten Hauptgewinn, ein Sielengeschirr, im Werthe von 100 Thalern, und unterstützte außerdem das Festcomite, in richtiger Erkenntniß des Nutzens, der der Stadt aus solchen Schaustellungen erwächst, durch namhafte andere Beiträge.
- Der Communeaufstand in Paris hat viele Strafen nach sich gezogen. Bis zum 27. Mai sind folgende Urtheile von den Kriegsgerichten gefällt worden: 73 zum Tode verurtheilt, 212 zu lebenslänglicher Zwangsarbeit, 894 zur Deportation nach einem befestigten Platze, 2900 zur einfachen Deportation, 1229 zur Festungshaft, 297 zur Verbannung, 2800 zu Gefängniß.
- Die streikenden Gesellen vom Bauhandwerk in Magdeburg beleidigten und mißhandelten andere Gesellen, die ihre Arbeit fortsetzten. Es ist ihnen schlecht bekommen, denn sie wurden zu je 1 Jahr Gefängniß verurtheilt.
- In Kabarz schlug der Blitz am letzten Sonntag in eine Tanzgesellschaft, die sich durch das herannahende Gewitter nicht stören lassen wollte, und tödtete zwei Musikanten, während die Nächststehenden mit Betäubung, die Andern mit einem heilsamen Schrecken davon kamen.
- Aus Metz. Ein Vorgang an unserer westlichen Grenze hat kürzlich viel Heiterkeit erregt. - Nach dem Friedensvertrage vom 10. Mai 1871 blieb nämlich Mars-la-Tour bei Frankreich, während das benachbarte Vionville an Deutschland abgetreten wurde. Darüber war nun großer Jubel in Mars-la-Tour; Freudenschüsse wurden abgefeuert; auf den Bergen wurden Feuer angezündet und die Bewohner von Vionville bei jeder Gelegenheit verhöhnt; doch der Tag der Revanche sollte nicht ausbleiben. Kürzlich kamen in Vionville die deutschen Kriegsentschädigungsgelder an, die äußerst reichlich ausfielen, während die von Mars-la-Tour, wie alle französischen Ortschaften, das zusehen hatten. Und nun kam die Reihe des Schießens an die Vionviller; den ganzen Tag über ließen sie die Böller knallen, daß ihren westlichen Nachbarn die Ohren gellten, und für Spott hatten diese auch nicht zu sorgen.
- Im Hydeparke in London tummelt sich seit einigen Tagen der Club der Vierspänner zur Freude aller Pferdeliebhaber mit seinen herrlichen Gespannen. Einundzwanzig glänzende Kutschen mit 84 auserlesen schönen Pferden - das sieht man selbst in London nicht alle Tage. Der Anblick dürfte manchem unserer deutschen Pferdeliebhaber mindestens ebenso wohl thun wie eine Kissinger Trinkkur.
- Am letzten Mai starb in Braunschweig Friedrich Gerstäcker, der bekannte Reisende und Schriftsteller; er hat nun nach seinen zahlreichen und großen Reisen seine letzte Reise in das unbekannte Land angetreten, von dem er nicht berichten kann. Er war ein origineller Mann. Der deutsche Wandertrieb war besonders stark in ihm entwickelt und trieb ihn oft zu den abenteuerlichsten und interessantesten Reisen nach Nord- und Südamerika und nach Australien, von denen er so hübsch und frisch in seinen zahlreichen Schriften zu erzählen wußte. Geld hatte er namentlich in früheren Jahren blutwenig, er schlug sich daher in Amerika als Heizer auf Dampfschiffen und als Farmersknecht, als Goldgräber, Schachtel- und Chocoladefabrikant, als Holzhauer und Koch, am liebsten aber als Jäger in den weiten Prairien, nur von dem Ertrage seiner treuen Büchse lebend, umher. Die Pausen in seinem Nomadenleben benutzte er zu seinen, vielen Romanen und Reisebeschreibungen, die zwar manches Jägerlatein enthalten, aber voll frischen Humors und prächtig und mit Nutzen zu lesen sind.
- Das Festcomite für das deutsche Turnfest in Bonn vom 4. bis 6. August d. J. richtet an die Turngenossen die Bitte, die Anmeldungen spätestens bis 1. Juli erfolgen zu lassen. Der Festbeitrag für welchen während der Festtage den Turngenossen auch Quartier im großen Zeltlager gegeben wird, ist auf 1 Thlr. 10 Sgr. festgestellt. Die Anmeldungen mit Einsendung des Festbeitrages werden an den Schatzmeister, Herrn J. F. Oelbermann erbeten, worauf die Zustellung der Festkarten erfolgt. Die Namen der Eisenbahn-Verwaltungen, welche gegen Vorzeigung der Festkarte Fahrpreisermäßigung gewähren, sowie fernere Bekanntmachungen werden demnächst durch die 'Deutsche Turnzeitung' veröffentlicht und möglichst den Festkarten beigelegt. Andere geschäftliche Anfragen und Mittheilungen sind an den Secretair, Herrn Wilhelm Georgi, zu richten.
- In der Holsteiner Marschgegend zeigten sich dieser Tage einige Bienen-Schwärme sehr erbost. Dieselben überfielen dieser Tage drei vor dem Pfluge befindliche Pferde und marterten solche zu Tode. Es soll ein herzzerreißender Anblick gewesen sein, als die armen Thiere mit dem Tode rangen. Ein viertes Pferd, eine Stute, lief in einen mit Wasser gefüllten Graben und entging so seinen Verfolgern. Die betr. Pferde sind à Stück zu 200 Taler (Mecklenburg) taxirt und weiß man noch nicht, wer den Schaden zu tragen hat, der Eigenthümer oder der Bienenzüchter.
- Ein holsteinischer Bauer findet in einem Fuchsbau acht Junge. "Wart," sagt der schlaue Patron, "auch die Altsche entgeht dir nicht!" geht hin und holt ein Fangeisen. Das legt er so in den zum Neste führenden Gang, daß die Frau Füchsin, wenn sie ihre Kleinen besucht, wohl oder übel hinein gerathen muß. Am andern Morgen macht sich der Bauer in aller Frühe auf den Weg, um Mutter und Kinder heimzuholen, fand jedoch zu seinem Schreck das Nest leer. - Die Alte hatte flugs einen neuen Gang gegraben und ihre Jungen davongetragen.
- Herr X. gehört zu den reichsten und begütertsten Leuten in Paris und theilt die eigenthümliche Abneigung grundreicher Leute gegen das Sterben. Er bat daher den Dr. Cherest, einen Matador unter den Aerzten, ihn jeden Morgen zu besuchen; das geschah und jeden Morgen empfing der Doctor baare 40 Frcs., das macht im Jahr 14,600 Frcs. Herr X. wurde dabei älter und immer ängstlicher, so daß er seinen Doctor bat, ihn dreimal täglich zu besuchen und dreimal 40 Frcs. in Empfang zu nehmen. Der menschenfreundliche Arzt willigte ein und machte seinem Patienten Hoffnung, steinalt zu werden.
- Was kostet ein Mädchenherz? Diese sonderbare Frage wird nächstens vor dem Berliner Stadtgericht zur Entscheidung kommen. Eine Berliner Wittwe ernährte sich leidlich mit ihrer erwachsenen Tochter von Waschen, Plätten und Handarbeiten. Die Tochter kränkelte, alle Sympathie- und andere Hausmittel halfen nichts, da fand sich ein mitleidiger junger Arzt, welcher die Behandlung der an einem Herzfehler leidenden Patientin übernahm. Trotz seiner eifrigen Bemühungen aber starb das Mädchen. Er überredete die Mutter, ihm das Herz der Verstorbenen zu seinen Studien und im Interesse der Wissenschaft zu überlassen. Seine übrige Praxis war noch gering, und so ersuchte er die Wittwe vor kurzer Zeit für seine vielen Bemühungen und Besuche um ein Honorar von 8 Thlr. 15 Sgr. Die Wittwe verweigerte die Zahlung, der Arzt wurde klagbar. Da gab die Wittwe im Termine an, daß keine Zahlung ausgemacht sei, sie durch Ueberlassung des Herzens ihrer Tochter die Sache als ausgeglichen

[ => Original lesen: 1872 Nr. 45 Seite 6]

ansehe und sie, wenn dies nicht der Fall sei, das Herz ihrer Tochter wieder haben wolle oder dafür 8 Thlr. 15 Sgr. verlange. Der Arzt besitzt das Herz nicht mehr, besteht aber auf seiner Forderung und so wird nun für den nächsten Termin wohl von Sachverständigen die Meinung eingeholt werden müssen, ob ein Mädchenherz 8 Thlr. 5 Sgr. werth ist oder nicht.


Mit in das Grab.
Novelle von Friedrich Friedrich.
(Fortsetzung.)


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