No. 92
Die Anzeigen erscheinen wöchentlich zweimal.
Dienstags und Freitags

Schönberg, den 28. November
1865
fünfunddreißigster Jahrgang
Preis vierteljährlich 20 Schilling (Mecklenburg) jährlich 1Mark (Lübeck) 32Schilling (Mecklenburg).
Jahrgang
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[ => Original lesen: 1865 Nr. 92 Seite 1]

- In der Politik Preußens scheint eine Art Stillstand eingetreten zu sein, vielleicht veranlaßt durch die Erfahrungen, welche Herr von Bismarck in Paris gemacht hat. Ruhig überlegende Leute meinen, der ungestüme Premier habe sich die Hörner abgestoßen und sei jetzt empfänglicher für wohlmeinende Lehren; man muß, sagten sie ihm neulich bei seiner Rückkehr von Paris, Keinem mit der Thür in's Haus fallen; gut sei's nur, sich alte Thüren offen zu halten, durch die man auf anständige Weise eintreten könne. Sie meinten damit die französische und die österreichische Thür.
- Von mancher Seite hieß es, Graf Bismarck sei nach Paris eingeladen worden, aber der Minister Napoleons, Drouyn de L'huis will dies nicht zugeben. Seine Zeitung La France versichert, Bismarck sei weder von Napoleon, noch von der französischen Politik eingeladen worden, nach Paris zu kommen und den Versucher zu spielen. Die Politik Napoleons "trachte nicht nach Gebietsvergrößerung und Umgestaltung der Karte von Europa". "Sollten aber andere Großmächte dem Ehrgeize und der Abenteuerei sich hingeben, sollten sie das Gleichgewicht bedrohen, so könne Frankreich nicht unthätig, nicht in seinen Gränzen eingepfercht bleiben, sondern werde dann auf seine eigene Sicherheit Bedacht nehmen und das Gleichgewicht wieder herstellen" u. s. w.
- Auch das herzlichste Einvernehmen zwischen Berlin und Wien, welches durch die Gasteiner Convention hergestellt war, hat nicht lange gedauert, denn es liegen die sichersten Anzeichen vor, daß die gegenseitigen Beziehungen in kürzester Frist gespannter sein werden, als sie es vor der Gasteiner Convention waren. Am deutlichsten kennzeichnet sich dieses gespannte Verhältniß in den gegenseitigen kleinen Befeindungen, in welchen sich die Vertreter der beiden Großmächte in den Herzogthümern ergehen.
- Allemal wenn Deutschland, Preußen und Oesterreich in einer schweren Krisis liegen, kommen die berühmten drei fürstlichen Schwestern in Dresden, Berlin und Wien zusammen und spinnen und netzen den Lebensfaden, daß er nicht reißt. Soeben tagen die Schwestern in Pillnitz, um zu verhindern, daß Preußen und Oesterreich sich auf's Neue entzweien, wie in einer Berliner Zeitung zu lesen ist.
- Die Vermählung Sr. H. des Herzogs Wilhelm von Mecklenburg=Schwerin mit der Prinzessin Alexandrine von Preußen, Kön. H., ist auf Sonnabend den 9. December, Abends um 7 Uhr, festgesetzt. Nach den zu Ehren dieser Vermählung in Berlin stattfindenden Festlichkeiten wird das hochfürstliche Paar sich nach Schwerin begeben, wo gleichfalls Festlichkeiten veranstaltet werden und dort bis zum Februar verbleiben. Alsdann kehren die Neuvermählten nach Berlin zurück. - Das Brautkleid der Prinzessin ist in Berlin bei Frl. Molinari gestickt worden. 24 junge Damen sind daran, so wie an andern Stickereien zum Trousseau, 2 Monate lang thätig gewesen. Der Stoff des Brautkleides, So wie der Schleppe ist weißsilberner Moiree antigue, die Stickereien an Robe und Schleppe sind in echtem Silber ausgeführt und bestehen in Rosen und Myrthen, welche durch Arabesken verbunden sind, die Rosen= und Myrthenblüthen sind in erhabener Stickerei kunstvoll ausgeführt, wobei die zweckmäßige Vertheilung von Licht und Schatten eine nicht geringe Schwierigkeit machte. Die Schleppe hat eine Länge von 6 Ellen und eine Breite von 4 Ellen und besteht aus zwei vollständig mit Stickerei bedeckten Seitenstücken und dem Mittelstücke, dessen Spiegel glatt ist.
- Ueber das bisherige Ergebniß der Postconferenz in Carlsruhe vernimmt man Folgendem: Die Taxe für den einfachen Brief für den Umkreis des Postvereins wird von 3 Sgr. auf 2 Sgr. erniedrigt werden. Ferner soll eine bedeutende Verminderung des Zeitungsportos stattfinden; auch für Kreuzbandsendungen sollen Erleichterungen eintreten.
- Die trostlosen Zustände in einzelnen Kronländern Oesterreichs ergeben sich aus zahlreichen öffentlichen Versteigerungen. In Graz sollte am 10. November ein Grundbesitz von 5200 fl. wegen einer Schuld von 53 fl., und ein anderer von 4400 fl. wegen einer Schuld von 5 fl. versteigert werden. Und es war schon der dritte Termin angesetzt, weil im ersten und zweiten kein Käufer erschienen war; denn baar Geld könnte man- für Geld sehen lassen.
- Das billigste Witzblatt ist in Laibach; es wird vom Grobschmied Hoffmann herausgegeben und trägt den Titel: "Grobschmiedshammer für Vorübergehende." Das Originelle dabei ist, daß es im Auslagekasten des Redacteurs nicht gedruckt, sondern geschrieben erscheint und zwar, wie Hoffmann sagt, so oft ihm ein guter Witz einfällt und er Zeit hat, denselben niederzuschreiben.
- Wenn Du einmal, lieber Leser, über die Alpen steigst und im St. Gotthards=Hospiz herbergst, dann vergiß nicht, den barmherzigen Brüdern recht anständig die Gastfreundschaft zu lohnen. Du wirst es thun zum Besten vieler armen Reisenden. Solcher wurden vom 1. October 1864 bis Ende September 1865 9327 mit 25,499 Rationen verpflegt und viele darunter mit Strümpfen und Schuhen versehen. 52 Kranke und Halberfrorene bedurften längerer Pflege.
- Sir S., ein Engländer, hatte einen wichtigen Proceß gewonnen und hielt die Rechnung seines Advocaten in London in der Hand; sie war hoch, er zahlte sie aber und fügte eine Einladung zum Mittagessen hinzu; denn, dachte er, Advokaten muß man warm halten. Der Advocat stellte sich

[ => Original lesen: 1865 Nr. 92 Seite 2]

ein, es ging hoch her und endlich nahm man vergnügt Abschied. Zwei Tage darauf hatte Sir S. eine neue Rechnung seines Advocaten: "Sir S. beliebe für 3stündige Conferenz und Reisekosten 3 Pf. 6 Schl. zu zahlen." Halt, sagte er, Du sollst mir kommen! und antwortete dem Advocaten: "Herr X., Attorney zu London, beliebe für ein Mittagessen nebst Bordeaux, Xeres, Champagner etc. 4 Pfund an Sir S. zu zahlen." Pünktlich mit der nächsten Post erhält er aber folgendes Briefchen: Lieber Herr, zu meinem lebhaftem Bedauern sehe ich mich durch meine Bürgerpflicht genöthig, Sie wegen unbefugten Wirthschaftsbetriebes, wovon Ihr heutiges Billet den Beweis liefert, der Polizei anzuzeigen. Genehmigen Sie übrigens etc. - Sir S. lachte und bezahlte dem Advocaten für die Mühe des Schmausens an seinem Tische.
- Niemand ist schwerer zu behandeln als der biedere Esel. Er hat nur einen Gedanken, aber den bringt ihm Niemand aus dem Kopf; alle Weisheit und alle Kunst vermögen nichts über ihn. Der berühmte Esel im Circus Hinne in Wien hatte sich's in den Kopf gesetzt, Niemand als seinen Herrn auf sich reiten zu lassen; sein Herr war des Esels so sicher, daß er 50 Gulden Belohnung darauf setzte, wer den Esel andern Sinnes machen könnte. Am letzten Sonntag warf der gut geschulte Esel 30 kühne Reiter nach einander ab zum Vergnügen des Publikums; da kam der Lehrling eines Schlachters herbei und rief: ich will den Esel Mores lehren! Die Leute lachten und der Esel warf das Bürschlein zweimal in den Sand; im Nu saß der Bursche zum dritten Mal auf dem Rücken und mit den Worten: Kopf hoch! zog er den Kopf mit dem Zügel so stramm in die Höhe, daß der Esel sich nicht rühren konnte. Und nun ging's dreimal rings um die Bahn, einmal rückwärts - Esel machen's so! rief der Reiter - und zweimal vorwärts. Dem Esel war der Kopf gebrochen und Hinne kostete der Ritt 50 Gulden.


Der Retter.
[Erzählung]

[ => Original lesen: 1865 Nr. 92 Seite 3]

Der Retter.
[Erzählung]
[Fortsetzung.]


Vorladung.

Auf den Antrag der actenmäßigen vier Benefizialerben des am 18. März d. J. hieselbst verstorbenen Hauseigenthümers und Arbeitsmanns Carsten Gothknecht werden Zwecks Erforschung der Kräfte des Nachlasses Alle und Jede, welche aus irgend einem erdenklichen Grunde Ansprüche und Forderungen an den Nachlaß, insonderheit an das hieselbst neben der Kirche zwischen Hennings und Draeger belegene, zum Nachlasse gehörige Wohnhaus c. p. zu haben vermeinen, hiedurch auch für den Fall einer sich ergebenden Insufficienz und eines demnächstigen Concursverfahrens geladen, solche ihre Ansprüche in dem auf Dienstag, den 13. Februar 1866, Morgens 11 Uhr, vor Gericht hier angesetzten Liquidationstermin unter dem peremtorischen Nachtheil anzumelden und zu rechtfertigen, daß sie sonst damit von dem Nachlasse für immer ausgeschlossen sein sollen.
Schönberg, den 21. November 1865.
Großherzogl. Justizamt der Landvogtei des Fürstenthums Ratzeburg
C. L. v. Oertzen.
(L. S.) A. Dufft.


Verkaufsanzeigen.

Holzverkauf.
Unter den bekannten Bedingungen sollen gegen gleich baare Zahlung in den Wahrsower und Lenschower Tannen am Mittwoch, den 6. December,

90 Faden tannen Kluftholz
meistbietend verkauft werden, und wollen sich Käufer Morgens 1/2 10 Uhr an den Wahrsower Tannen auf dem Wege von Wahrsow nach Lenschow einfinden.
Schönberg, den 27. November 1865.
Danckwarth.


Bekanntmachung.
Die bis heute noch unberichtigt gebliebenen Beiträge zur Armensteuer müssen in den nächsten 8 Tagen an die resp. Armenvorsteher bezahlt sein, da nach Ablauf dieser Frist die Listen zur executiven Einforderung abgegeben werden sollen.
Schönberg, den 23. November 1865.
Die Armenbehörde.


Vermischte Anzeigen.

Heute Vormittag wurde meine liebe Frau Auguste geb. Capell, von einem gesunden Knaben schwer, doch glücklich entbunden.
Lockwischer Mühle, den 25. November 1865.
H. Roxin.


Todes=Anzeige.
Nach kurzer Krankheit entschlief sanft heute Morgen halb 1 Uhr unsere geliebte Mutter und Schwiegermutter, Wittwe Greiff, welches wir allen Freunden und Bekannten statt besonderer Meldung hierdurch anzeigen.
Schönberg, den 27. November 1865.
C. L. Creutzfeldt u. Frau.


Rum, die Kanne 12, 16, 20 u. 24 Schilling (Mecklenburg), in Gebinden billiger, feinere Rums 12, 16, 20, 24 Schilling (Mecklenburg) bis zu 1 Taler (Mecklenburg) 8 Schilling (Mecklenburg) die Flasche, Cognac 16, 24 u. 40 Schilling (Mecklenburg) pr. Flasche, Arrac 16 u. 32 Schilling (Mecklenburg) pr. Flasche. Direct bezogene reine Mosel= u. Rheinweine von 12 Schilling (Mecklenburg) pr. Flasche und theurer. Medoc die Flasche 8 Schilling (Mecklenburg), in Dutzend Flaschen billiger, bessere Rothweine zu 10, 14, 18, 20, 26, 30 Schilling (Mecklenburg) bis zu 1 Taler (Mecklenburg) 24 Schilling (Mecklenburg) die Flasche, diverse Weißweine zu 8 ßl. die Flasche und theurer. Punsch=Extrakt 16 ßl. die Flasche, Sherry u. Portwein zu billigen Preisen empfiehlt Aug. Spehr.
Schönberg, den 22. November 1865.


Ich habe eine Wurstspritze zu vermiethen pro Tag 4 Schilling (Mecklenburg).
F. Oldenburg, Schlossermeister.


[ => Original lesen: 1865 Nr. 92 Seite 4]

Das steigende Interesse, welches sich der Nähmaschinen=Manufactur zuwendet, und besonders um Gelegenheit zu finden, die beiden bisher bewährtesten amerikanischen Constructionen der Singer und Wheeler & Wilson's Manufactoring Company nebeneinander kennen zu lernen und vergleichen zu können, veranlaßte uns, noch die Vertretung der Letzteren zu übernehmen.
Durch die Verwendung beider Maschinen in unserer Fabrik und in Folge der dadurch gesammelten Erfahrungen, hatten wir Gelegenheit, die Vorzüge jeder einzelnen Construction kennen zu lernen, so daß wir bei Anschaffung einer Maschine, sei es für den Familien=Gebrauch, oder für einen besondern Arbeitszweck, die Anleitung zur richtigen Wahl der betreffenden Construction geben könnten.
Wir empfehlen demnach diese beiden Maschinen unter vollkommener Garante für deren Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit.

Näh-Maschinen
für den
Familien=Gebrauch.
Zum Nähen
in
Tuch, Buckskin, Doublestoffen,
Weißzeug,
sowie
Kleiderstoffen
in
Seide, Wolle, Baumwolle,
als auch
Mull, Gaze
etc.
Familien-Nähmaschine von Singer Zum
Steppen,
Litzeneinnähen,
Litzenaufnähen,
Faltennähen,
Einfassen,
Säumen,
Kräuseln
etc.
Wheeler & Wilson's
Manufacturing Company.
New-York.
Fabrik=Preise.
   The Singer
Manufacturing Company.
New-York.
Fabrik=Preise.
Maschine zum Familien=Gebrauch und Weiß=
näherei Taler (Mecklenburg) 55.
Dieselbe besonders ausgestattet Taler (Mecklenburg) 60.
Maschine für Schneider Taler (Mecklenburg) 65.
   Littera A. Familien=Maschine. Taler (Mecklenburg) 70.
Kleine Maschine für Schneider Taler (Mecklenburg) 70.
Große do. für do. Taler (Mecklenburg) 105
Maschine für Schuhmacher Taler (Mecklenburg) 108.

Maschinen mit Deckel, sowie mit auseinanderzulegendem Kasten, mehr oder weniger verziert, kosten entsprechend mehr.
Die gründlichste Anweisung im Nähen auf beiden Maschinen wird Reflectirenden gratis ertheilt.
Böning & Oldermann, Lübeck, Schüsselbuden Nr. 200.


Endesgefertigter attestirt hierdurch, daß der weiße B.=Syrup von G. A. W. Mayer in Breslau sowohl mir als meinen Kindern bei Husten und Heiserkeit sehr wohlthätig gewirkt hat, daher ich ihn Jedermann empfehlen kann.
Presburg (Ungarn) 5. Mai 1865.
Wilhelm Schnitzler, Handschuhmacher.
Alleinige Niederlage für Schönberg bei C. Sievers, Buchbinder in der Siemzerstraße (Sattler Bohnhoff'sches Haus.)


Beste rheinische Wallnüsse à Schock 4 Schilling (Mecklenburg), neue Malaga Feigen à Pfund 6 Schilling (Mecklenburg), Krachmandel à Pfund 22 Schilling (Mecklenburg), Pottrosinen à Schilling (Mecklenburg) 16 Schilling (Mecklenburg), neue Genueser Succade à Pfund 18 Schilling (Mecklenburg), trockne und candirte Pommeranzenschaalen, gereinigte Pottasche, echten Rio=Sago à Pfund 8 Schilling (Mecklenburg), Perl=Sago à Pfund 5 Schilling (Mecklenburg), Pfeifen= u. Figuren=Nudeln, Capern, Pickles, Soya, Gelatine, sowie auch besten rheinischen May=Wein=Essenz, Gewürz= u. Vanille=Chocoladen zu 15 bis 40 Schilling (Mecklenburg) à Pfund empfiehlt Aug. Spehr.
Schönberg, den 23. November 1865.


Am Sonntag, den 26. Nachmittags, ist auf dem Wege vom Amtsplatze bis über den kalten Damm ein schwarzer Damengürtel verloren worden. Der ehrliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine Belohnung in der Exp. d. Bl. abzugeben.


Den geehrten Stadt= und Landleuten empfehle ich mich mit einer Auswahl fertiger Morgenschuhe, sowohl für Herren, Damen und Kinder.
Ergebenst August Lenschow, Schuhmachermeister.
Schönberg.
Hinterstraße.


Meteorologische Beobachtungen.
1865
Nvbr
Barometer   Wärme   Wind Stärke  
Paris. Lin.
300 +
niedrigste
°R.
höchste
°R.
       
24.
25.
26.
27.
32.42
34.01
30.53
34.84
5.5
5.5
6.6
4.4
11.0
9.5
10.8
7.5
SSW
SO
SSW
SW
1
0
2
2
zieml. heit.
heiter.
wolkig.
" "


Markt=Preise in Lübeck.
(Nach Angabe des Marktvogtes.)
Butter, Meckl. d. Pfund15 1/2 - 16 Schilling (Mecklenburg),
Holst. d. Pfund16 1/2 - 17 Schilling (Mecklenburg),
Hasen, d. St.32 - 36 Schilling (Mecklenburg),
Enten, d. St.20 - 26 Schilling (Mecklenburg),
Hühner, d. St.10 - 12 Schilling (Mecklenburg),
Küken, d. St.6 - 8 Schilling (Mecklenburg),
Tauben, d. St.3 - 4 Schilling (Mecklenburg),
Gänse, d. Pfund7 - 8 Schilling (Mecklenburg),
Schinken, d. Pfund7 1/2 - 8 Schilling (Mecklenburg),
Schweinskopf, d. Pf.4 1/2 - 5 Schilling (Mecklenburg),
Wurst d. Pfund8 - 10 Schilling (Mecklenburg),
Eier 5-6 St. für4 Schilling (Mecklenburg),
Kartoffeln, d. Faß.4 - 5 Schilling (Mecklenburg),
Karpfen d. Pfund10 - 12 Schilling (Mecklenburg).


Getreide=Preise in Lübeck.
(per Sack in Lüb. Crt.)
Weitzen18 - 20Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Roggen14 - 14Mark (Lübeck)8Schilling (Mecklenburg)
Gerste11 1/2 - 13Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Hafer10 - 11 Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Erbsen14 - 16Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Wicken-Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Buchweizen11 - 12Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Winter=Rapsaat-Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Rübsen.-Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)
Schlagleinsaat20 - 21Mark (Lübeck)-Schilling (Mecklenburg)

Hamburger Viehmarkt. Schweine innerhalb der Accise 32-40 Mark (Lübeck), außerhalb derselben 30-38 Mark (Lübeck) pr. 100 Pfund, Mastkälber 38-50 Mark (Lübeck).


Herausgegeben unter Verantwortlichkeit der Buchdruckerei von L. Bicker in Schönberg.


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